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Burgen, Schlösser und Ruinen

Burgruine Giechburg

DE 96110 Scheßlitz, Schrautershof 1

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahre 1125 in einer Schenkungsurkunde. Die Kernburg geht in ihrer heutigen Form auf die Bautätigkeit von Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel in den Jahren 1602 bis 1609 zurück. Die beiden Flügel im Süden und Westen wurden inzwischen modern ausgebaut und werden als Burggaststätte und Tagungsort der Kreisverwaltung genutzt. Der lange Nordflügel mit seinen zahlreichen Fensteröffnungen wurde seit dem frühen 19. Jahrhundert in zwei Teilabschnitten zur Ruine. Im Osten springt ein runder, ebenfalls ruinöser Treppenturm aus dem Mauerverband. Gut erhalten ist nur ein zweigeschossiger Erker im Westen der Hofseite über dem Kellereingang, der von einem einfachen Renaissance-Schweifgiebel bekrönt wird. Daneben der nach 1390 abgegrabene ca. 40 Meter tiefe Brunnen. Der mächtige quadratische Bergfried (12,5 × 12,5 Meter) steht frei im östlichen Burgbereich. Der große Turm ist über Eck gestellt und bot so den mittelalterlichen Katapulten und Wurfmaschinen weniger Angriffsfläche. Der Sockelbereich zeigt noch in Teilbereichen das kleinteilige Quadermauerwerk der hochmittelalterlichen Burganlage. 



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