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Burgen, Schlösser und Ruinen

Burgruine Ramburg

76857 Ramberg

Die Burg wurde wohl als Reichsburg unter den Staufern im 12. Jahrhundert gegründet. Die Reichsministerialen sind seit 1163 nachweisbar. 1525 wurde die Burg im Bauernkrieg von dem Kolbenhaufen ausgebrannt. 1540 kam sie durch Kauf an die Grafen von Löwenstein-Scharfeneck, die die gegenüberliegende Burg Neu-Scharfeneck in Besitz hatten. 1560 wurde sie durch Blitzschlag zerstört, anschließend wieder aufgebaut. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges beschädigt und ausgeplündert, wurde sie aber nicht zerstört. Bis 1638 blieb sie als Amtssitz bewohnt, geriet jedoch immer mehr in Verfall und wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Steinbruch genutzt. Die ältere Oberburg stand auf dem Zentralfelsen. Die wohnturmartige Anlage verfügte über keinen Bergfried, eine mächtige Schildmauer bildete den Nordabschluß in der Angriffsseite. Die heute abgegangene Unterburg wie die Vorburg vor dem Halsgraben lassen sich nicht exakt datieren, sind aber aller Wahrscheinlichkeit jünger als die Oberburg. Auch der Keller ist eher dem 15. Jahrhundert zuzuschreiben.

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